Lernen und Beschulen – eine kleine Wortklauberei

Irgendwie gruselig, oder? Zunächst einmal verdeutlicht es das klassische Verständnis vom Lehren. Der Lehrende ist hochaktiv, der Lernende passiv – der Nürnberger Trichter lässt grüßen.

Funktioniert übrigens auch super mit „unterrichten“, nur irgendwie weniger penetrant. Wahlweise geht auch „belehren“, „unterweisen“, oder sonst ein Begriff, der das institutionelle Lernen beschreibt.

Die Konjugation dessen, worum es eigentlich geht, nämlich das „Lernen“ , macht viel mehr Spaß. Ich lerne, er/sie/es wird gelernt. Huch, wo ist denn der Lehrende in dem Geschehen hin? Der spielt plötzlich nicht mehr die zentrale Rolle.

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